Qualitätssicherung 2

AUF Deutsch
In diesem Modul lernen Sie, wie Prozessverhalten mithilfe von Regelkarten überwacht und beurteilt wird. Sie verstehen den Unterschied zwischen stabilen und instabilen Prozessen und lernen, Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Ziel ist es, präventiv in Prozesse einzugreifen, Fehlerquellen zu identifizieren und Störungen zu vermeiden, bevor sie wirksam werden.
Darüber hinaus entwickeln Sie ein Verständnis dafür, unter welchen Voraussetzungen Prozessdaten belastbar sind und wie Messeinrichtungen und Prüfmittel die Aussagekraft der Prozessüberwachung beeinflussen. Sie lernen, SPC als Werkzeug zur gezielten Prozesslenkung einzusetzen, um Abweichungen sicher zu interpretieren und qualitätsrelevante Entscheidungen faktenbasiert zu treffen.

Quick Info

Inhalte

  • Einführung Regelkartentechnik
  • Anwendung einer Regelkarte
  • Arten von Regelkarten
  • Stabiler / instabiler Prozess
  • Natürliche, nicht-natürliche Streuung
  • Stabilitätstests (Muster)
  • Messfehler (Quellen)
  • Prüfmittelüberwachung
  • Prüfmittelplanung
  • Prüfmittelverwaltung
  • Prüfmittelkennzeichnung
  • Kalibrierintervall
  • Messraum
  • Prüfmittellagerung
  • ISO, DIN
  • Rollen und Zuständigkeiten
Dauer auf Anfrage
Termine auf Anfrage

Wissenswertes

SPC (Statistical Process Control) ist eine statistische Methode, die in der Qualitätskontrolle verwendet werden, um Prozesse zu überwachen. SPC nutzt Regelkartentechniken, um Prozessstabilität und -variationen zu überwachen und steuern.

Nutzen

  • Überwachung von Prozessen
  • Trends erkennen
  • Verbessern der Produktqualität (durch stabile und beherrschte Prozesse)

Risiken

  • Laufende Überwachung erforderlich
  • In dynamischen Umgebungen weniger wirksam (wenn Prozesse sich ständig strukturell ändern)